My Story

Erst durch die Erstellung meiner Internetseite fragte ich mich selbst, wann genau ich meine Leidenschaft zur Fotografie entdeckt hatte.
Ich wollte schon immer gerne den Moment einfangen und festhalten, aber ab 2003 nahm ich bewusst die Vorteile der Fotografie wahr.

Ich war für ein viertel Jahr in San Diego / Kalifornien ( daher auch mein ausgewählter Instagram-Name san_dyego_pics ) und besuchte dort eine Sprachschule, um mein mittelmäßiges Schulenglisch zu verbessern.
Mit meinen 21 Jahren war ich das erste Mal für eine lange Zeit weit weg von meinen Eltern und Freunden und war auf mich allein gestellt. Ich hatte eine liebenswerte Gastfamilie und fand wundervolle neue Freunde. Und ich hatte auch viel Zeit für mich selbst.
Ich stellte mir die Fragen: Was erwarte ich von meinem Leben? Wo will ich hin? Was ist der Sinn des Lebens? Was macht mich glücklich?
Ich genoss die Zeit sehr und merkte, wie sehr mich vor allem das Reisen begeistert.
Damals hatte ich die Videokamera und den Fotoapparat meiner Eltern dabei. Das war noch so ein analoges Ding.
Eines Tages fragten mich ein paar meiner Mitschüler, ob ich mit ihnen einen Ausflug in den Yoshua Tree Nationalpark machen möchte.
Zu fünft ging es früh morgens mit einem Mietauto los. Wir schwänzten den Unterricht und wir hatten eine Menge Spaß.
Einer meiner Klassenkameraden (mittlerweile ein langjähriger Freund aus Japan) wollte unbedingt noch bis abends im Nationalpark bleiben, denn er liebte es, Sonnenuntergänge zu fotografieren.
Die Sonne verschwand ganz langsam hinter den kleinen runden Hügeln und zwischen uns und dem orangenen „Ball“ sahen wir die Silhouetten der Yoshua Trees. Es war sehr mystisch, als es sehr still wurde und man die Kojoten aus der Ferne hören konnte. Das war der Moment, in dem ich die Liebe zur Fotografie entdeckte.

Ich war schon immer eher die Kreative und nicht sonderlich an Theorie und Technik interessiert. Und so ist es auch bei der Fotografie. Ich finde es anstrengend, mich mit dem technischen Knowhow auseinander zu setzen (Blendenzahl, Tiefenschärfe, Belichtungszeit…).
Natürlich braucht man das kleine Ein-mal-Eins bei einer Spiegelreflexkamera, aber viel wichtiger ist es, dass mich etwas emotional berührt und dann setze ich alles daran, diesen Augenblick festzuhalten. Dabei denke ich nicht darüber nach, wie ich das mit meiner Kamera umsetzen muss, sondern ich mache vieles intuitiv. Ich habe schon oft gemerkt, dass mein erstes Bild das Schönste ist und wenn ich es dann noch perfektionieren möchte und anschließend die Fotoschule anwende, sind die darauffolgenden Fotos oft nicht so schön. Vielleicht ist das ein bisschen wie beim Tanzen. Man kann zwar vieles erlernen, doch ohne Taktgefühl wird das nichts.

Die heutige Technik bringt viele Vorteile mit sich. Man braucht keinen 36er Film (für die jüngere Generation: schaut mal bei Wikipedia unter „Fotografischer Film“) in die analoge Spiegelreflexkamera einzulegen. Muss keine Woche warten, bis die Bilder entwickelt sind und hoffen, dass wenigstens 4 oder 5 gute Shots dabei rauskommen. Heute kann man einfach drauf losknipsen und sich in Bruchteilen von Sekunden das Resultat am Monitor anschauen.
Und durch SocialMedia (Internet, Instagram, usw.) bekommt man viel Inspiration. Aber man fragt sich auch: Bin ich überhaupt gut genug? Da draußen gibt es doch so viele Fotografen, die viel besser sind als ich. Aber muss man immer der Beste sein, oder genügt es nicht, dass wir alle einzigartig sind?!

Auch die Gestaltung meiner Internetseite war anfangs nicht leicht. Es gibt unzählige Layouts und Themes, dass man irgendwann das Ziel aus den Augen verliert. Durch die Medien und Social Networks werden wir täglich beeinflusst und abgelenkt und das wollte ich bei meiner Seite auf keinen Fall. Ich hörte auf mein Bauchgefühl und hatte mich für die Einfachheit entschlossen. Ich wollte, dass sich jeder schnell auf meinen Seiten zurechtfindet und ich wollte Euch mit meinen Fotos erreichen.
Ich hoffe, dass mir das gelungen ist?!

TRANSLATION IN ENGLISH:
It wasn’t until I began working on my website that I actually asked myself about when I first discovered my passion for photography.
I had always wanted to capture the moment, but starting in 2003, I began to really understand the advantages that photography offers.

I spent three months in San Diego, California (that’s why I’d chosen san_dyego_pics as my Instagram handle). I was attending a language course there to improve my very average English.
I was twenty-one and it was my first time spending a long period of time away from my parents and friends. I was on my own. I had a lovely host family and made wonderful new friends. I also had a lot of time to myself and began to wonder what I expected from life. Where was I going? What is the meaning of life? What makes me happy?
I was enjoying my time and I realized how exciting I found traveling. I had both my parents’ video camera and camera with me back then, one of those analogue things.
One day a couple of my classmates asked me whether I wanted to go to Yoshua Tree National Park. The five of us started off in a rented car early in the morning, skipping lessons. We had a great time. One of my classmates, a guy from Japan who by now has become a long-time friend, insisted on staying in the park till the evening because he loved taking pictures of sunsets.
The sun disappeared slowly behind the round hills and we could see the silhouettes of the Yoshua Trees lying between us and the orange “ball”. It was a very mystical moment when everything went silent and only the coyotes could be heard in the distance. That was the moment I discovered my love for photography

I had always been a rather creative person and not too interested in theory or technology. It’s the same when it comes to photography. I find it tiring to have to deal with its more technical aspects–things like aperture scale, depth of field or exposure time. You obviously do need the basics when using a reflex camera, but to me, finding something that touches me at an emotional level is more important. That’s when I do everything I can to capture the moment.
When doing that, I’m not thinking about how I need to set up the camera, but rather do most things intuitively. I have often noticed how the first picture I take tends to be the most beautiful. If I then try to perfect it by applying the rules of photography school, the next shots tend not to be as pretty. Maybe the whole thing is a bit like dancing. You can learn a lot about it, but if you have no sense of rhythm it will never work.

Modern technology provides many advantages. You don’t need to put a roll of film (those of you who are younger can look up what photographic film is on Wikipedia) into an analogue reflex camera. You don’t need to wait a week until the pictures are developed and hope that at least four or five shots will be good. Nowadays you can just click away and see the results on the monitor within seconds.
You can also get a lot of inspiration through social media, on the Internet, Instagram, etc. But you may also end up wondering, am I good enough? There are so many photographers out there who are so much better. Do I really have to be the best one, or is it enough that we’re all somehow unique?

Designing this website wasn’t easy in the beginning. There are so many layouts and themes that you can end up forgetting your actual goal. Media and social networks can influence and distract us, and I absolutely wanted to avoid that with this site. I went with my gut feeling and decided to keep it simple. I want you to be able to navigate each page easily, and I want to reach you with my pictures.
I hope I’ve succeded.